Die Rettenmeier Chronik –

Meilensteine in über 60 Jahren Qualität.

Die Geschichte starker Unternehmen ist häufig untrennbar verknüpft mit seinen führenden Persönlichkeiten. Der Firmengründer Josef Rettenmeier wurde aufgrund seines Engagements als Unternehmer und seines ehrenamtlichen Einsatzes in Verbänden der Säge- und Holzindustrie dreifach für seine Leistungen ausgezeichnet. Er erhielt neben dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse auch das Verdienstkreuz am Bande sowie die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.

1910: Großvater Johannes Deißler mit Frau. Johannes Deißler war Schultheiß zu Wört und starb im Jahr 1925. Im selben Jahr wurde der Firmengründer Josef Rettenmeier geboren. Man sagt dem Großvater nach, dass er vor lauter Freude über die Geburt seines Enkels das Geburtsdatum in der Geburtsurkunde fälschlicherweise auf einen Tag früher, den 16. März 1925, schrieb.
Damals: Großmutter mit Tante und Onkeln des Firmengründers. v.l.n.r.: Xaver Rettenmeier, Alfons Rettenmeier, Großmutter Anna Rettenmeier, Klara Rettenmeier, Alois Rettenmeier
1931: Josef Rettenmeier verbrachte wie seine Geschwister Hans (geb. 1914) und Anna (geb.1922) seine Kindheit in Wört.
Das Bild zeigt den Firmengründer im Jahr 1950 voller Stolz mit seinem neu erstandenen Volkswagen.
Luftansicht Wört
Schlössle Wört
Technologiefortschritt
Sägewerk Wört
Holzhof Wilburgstetten

1946 wechselte Josef Rettenmeier – nach Absolvierung einer Forstausbildung und anschließender Tätigkeit in verschiedenen Forstämtern – in die private Holzwirtschaft. Für eine Grubenholz-Handelsfirma wickelte er die Transportgeschäfte aus dem ostwürttembergischen Raum zu den Zechen des Ruhrgebietes ab.

1948 gründete Josef Rettenmeier sein eigenes Unternehmen zum Ankauf von Gruben- und Papierholz. Parallel dazu übernahm er in seinem Heimatort Wört ein Sägewerk zur Produktion von Bau- und Schnittholz.

1969 ermöglichte der technische Fortschritt der erfolgten Industrialisierung die Verlagerung wichtiger Arbeitsprozesse von der freien Natur in Werkstätten und Produktionshallen. Die ersten Arbeitsplätze am zentralen Holzbearbeitungsplatz und im Schwachholzsägewerk in Wilburgstetten, dem heutigen Sitz der Holding AG, entstanden.

1974 trat Dr. Josef Rettenmeier ins Unternehmen ein. Im darauf folgenden Jahr wurde ein zusätzliches Hobelwerk zur Produktion von Profilhölzern gebaut.

1990 stellte das Unternehmen mit der Übernahme eines Holzwerkes im württembergischen Tannhausen und dem Bau einer neuen Produktionsstätte im thüringischen Hirschberg die Weichen für den erfolgreichen Ausbau. In den nächsten Jahren erlebte das Unternehmen eine dynamische Wachstumsperiode, in der neue Standorte gesichert und Werke errichtet wurden.

1996 erfolgte der Aufbau der Standorte Gaildorf in Baden-Württemberg und in Bugbernheim in Bayern. Weiterhin steht dieses Jahr für den Beginn der Auslandsaktivitäten durch Übernahme eines Werkes in Lettland – Rettenmeier Baltic Timber.

1999 folgte die Errichtung des ersten slowakischen Produktionsstandortes im slowakischen Liptovsk´y Hrádoc – der Rettenmeier Tatra Timber.

2000 wurden alle bis dato erworbenen Unternehmen unter dem Dach der Rettenmeier Holding AG zusammengefasst. Im selben Jahr schied der Firmengründer Josef Rettenmeier aus dem Unternehmen aus.

2004 wurde der zweite slowakische Produktionsstandort übernommen – und damit folgte Rettenmeier Polomka Timber.

2006 wurde der Standort in Wilburgstetten flächenmäßig fast verdreifacht.

2007 wurde im rheinland-pfälzischen Ramstein das siebte operative Unternehmen errichtet und 2009 in Betrieb genommen.

2008 feierte das Unternehmen Rettenmeier das 60-jährige Firmenjubiläum mit über 500 geladenen Gästen, Mitarbeitern und deren Familien. Anlässlich des langjährigen Bestehens erschien die Rettenmeier-Chronik 1948 – 2008 in 2. Auflage.

2012 wird der Firmenauftritt komplett überarbeitet und neu gestaltet – um in frischem Gewand in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu schreiten.